Statement „Kämmererstelle“

Statement zum BBV-Artikel v. 20.11.2017

„Machtprobe um Kämmererstelle“ 

 

Als Frau und Politikerin, die ihre Heimat bei BÜNDNIS 90/Die GRÜNEN gefunden hat, fühle ich mich wieder einmal darin bestätigt, dass die Forderung der GRÜNEN, Frauen zu fördern und sie mit in die Entscheidungsebenen zu bringen, nach wie vor dringend nötig ist. – Selbstverständlich nur bei gleicher Qualifizierung.

Wenn ich Wörter und Sätze lese wie: „Wer ist wohl künftig der starke Mann im Verwaltungsvorstand? Oder: „Herr Nebelo will sich auf alle Fälle durchsetzen“, erscheint unweigerlich das Bild des Pavianhügels vor meinem geistigen Auge, auf dem die männlichen Paviane sich darum streiten, wer ganz oben sitzen darf.

Es handelt sich um einen Machtkampf zwischen Männern, denen jegliches Gefühl für das Bild der Verwaltung und auch der Politik nach außen hin verloren gegangen ist.

Herr Triphaus als Machtmensch, der er ohne Frage ist, hinterlässt ein Vakuum, welches natürlich Begehrlichkeiten aufkommen lässt.

 

Beide Seiten haben Recht (so ist das in der Politik und Verwaltung oft):

Einerseits ist es wahr, dass einer Verwaltung etwas frischer Wind manchmal gut tut, andererseits ist es von Vorteil, wenn Mitarbeiter aus dem eigenen Haus Positionen an höherer Stelle besetzen können und so Kontinuität erhalten bleibt.
Vielleicht könnte die Besetzung der Stelle mit einer Frau diese Seilschaften bzw. Netzwerke durchbrechen, zum Wohle Aller.

Natürlich nur bei gleicher Qualifizierung, aber das ist für uns Frauen kein Hindernis. Meistens müssen wir sogar besser sein als Männer, um den Job zu bekommen.

Denkbar wäre auch Jobsharing, dann könnten sich zwei Frauen die Stelle teilen………
Dieser Kommentar ist ein Statement von

Monika Ludwig
Sprecherin OV Bocholt / BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

 

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