HEIMAT.LAND.GRÜN.

Der Kongress  HEIMAT.LAND.GRÜN.

Samstag, dem 12.03.2016,

10:00 – 17:00 h

Haus Düsse, Bad Sassendorf

Auf diesem Kongress im Haus Düsse/Bad Sassendorf nahm die Vorsitzende des Kreises Borken, Monika Ludwig,  mit einem Stand als  Imkerin  auf dem Markt der Möglichkeiten teil.  Sie sah sich in ihren diversen Bemühungen um verschiedene Projekte in ländlichen Räumen einmal mehr bestätigt. Die langfristige und zukunftsträchtige Umsetzung von guten Projekten vor Ort (wie z.B. Blühstreifen, Anlegen von Selbstversorger-Gärten, brachliegende Wiesen mit Wild-/Blumen einsäen u.v.m) ist ihr dabei immer ein besonderes Anliegen.
HEIMAT

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So diskutierten am Samstag über 200 Teilnehmer aus Westfalen und Ostwestfalen-Lippe im Bildungszentrum der NRW-Landwirtschaftskammer, Haus Düsse in Bad Sassenberg. Dabei ging es um Perspektiven unter Beibehaltung der bäuerlichen Landwirtschaft und der Vielfalt in den ländlichen Räumen. Im Fokus standen ganz besonders Landwirtschaft, Gesundheit, Mobilität und Digitalisierung.
Neben Parteimitgliedern brachten auch zahlreiche Gäste ihre Zukunftsvorstellungen ein, etwa die Landfrauen, der Verkehrsclub Deutschland oder der Naturschutzbund.
Es wurde etwa über den Begriff „HEIMAT“ diskutiert wie über alle aktuellen Themen des ländlichen Raums.20160312_HEIMAT.LAND.GRUEN_8842_GAUSS_01
Toni Hofreiter, Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag sagte hierzu:
„Es ist für uns Grüne ein zentrales Anliegen, die ländlichen Regionen lebendig und lebenswert für die Zukunft zu gestalten. Wir wollen die Herausforderungen anpacken und die Chancen besser nutzen. Das bedeutet: Raus aus der Massentierhaltung und rein in die grüne Landwirtschaft. Bäuerliche Betriebe, Handwerk und Mittelstand sind für den ländlichen Raum von hoher Bedeutung, denn so bleibt die Wertschöpfung in der Region. Wir wollen die Chancen der Digitalisierung besser nutzen und intelligente Mobilitätskonzepte für Alle stärker fördern. So kann es uns gelingen, auch strukturschwache Regionen zu stärken.“20160312_HEIMAT.LAND.GRUEN_8819
Für Minister Johannes Remmel bedeutet der Begriff „Heimat“ nicht nur „Zukunft und Verheißung„, sondern „auch eine Aufforderung zu einem deutlichen Selbstbewußtsein“ gerade für die Klein- und Mittelbetriebe“. Er forderte auch zu „Erfindungsreichtum“ auf „mit dem Mut zu Engagement, „ohne vorher immer nach Förderun zu fragen„. Nur so könnten Vielfalt in Kultur und Natur erhalten bleiben.
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 Weitere prominente Gäste wie Maria Klein-Schmeink MdB, Friedrich Ostendorff MdB, Gastgeber Dr. Arne Dahlhoff, Norwich Rüße MdL, Horst Becker Parlamentarischer Staatssekretär im NRW-Umweltministerium  u.v.m. stießen Themen wie z.B. Versorgung, Vielfalt, Nachhaltigkeit u. Artenschutz im ländlichen Raum an. In etlichen Workshops wurden einige dieser Themen intensiviert und Modelle vorgestellt, die Lösungen jetzt oder zukünftig darstellen könnten (Digitale Identitäten von Städten/Dörfern, Mobilität, Nutzungsdaten, Potentiale durch Flüchtlinge u.a.m.). Sowar auch von Projekten wie z.B. „Neue Nachbarn Arnsberg“ in Arnsberg zu hören, mit deren Organisation die Grünen in Arnsberg in Kontakt stehen.20160312_HEIMAT.LAND.GRUEN_8799
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Nach der Konferenz erklärte Sven Lehmann, Vorsitzender der Grünen in NRW:
Wachse oder weiche – so war über lange Zeit die Devise in den ländlichen Räumen. Das Resultat sind Agrarfabriken, Vermaisung, verödete Ortskerne und Einkaufszentren auf der grünen Wiese. Heute erleben wir einen Bewusstseinswandel: Immer mehr Menschen wollen keine Agrarfabriken mehr, keine Autobahn bis ins letzte Dorf, keinen Flächenfraß. Immer mehr Menschen fordern sanften Tourismus, regionale Produkte und mehr Naturschutz ein. Die Grünen haben für diese Menschen ein verlässliches politisches Angebot. Der Grüne Land-Kongress mit viel Leidenschaft und tollen Ideen gibt Schwung für 2017 und darüber hinaus. Das Land ist in den letzten Jahren bereits grüner geworden. Für die Wahlen 2017 haben die ländlichen Regionen die Wahl zwischen zwei Alternativen: CDU oder Grüne – Vergangenheit oder Chancen für die Zukunft.“
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Bericht aus dem SOESTER ANZEIGER.
Bericht aus der WESTFALENPOST.

 

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