Höfesterben

Röring beklagt Höfesterben

Pressemitteilung zum Artikel „Röring beklagt Höfesterben“ im BBV vom 08.02.2017

Es gehört schon eine gehörige Portion Zynismus dazu, wenn ausgerechnet Herr Röring das Höfesterben beklagt.

Er stand immer an vorderster Front wenn es hieß, „Wachsen oder Weichen“.

Die landwirtschaftlichen Betriebe mussten sich fit machen für den Weltmarkt.

Das große Höfesterben hat er mit zu verantworten.

 

Viele Betriebe, zuletzt die Milchviehbetriebe, haben auf ihn gehört und Millionen investiert, um auf dem Weltmarkt bestehen zu können.

Dauerhaft niedrige Fleisch- und Milchpreise zwingen viele Betriebe zum Aufgeben.

 

Herr Röring ist nicht nur mit seinem Geschäftsmodell gescheitert. Er hat es mit

zu verantworten, dass die gesellschaftliche Akzeptanz der Landwirtschaftlichen Betriebe auf dem Nullpunkt ist.

 

Herr Wüst ist sich anscheinend selbst nicht im Klaren darüber, was er will.

Er fährt durch die Lande und verlangt mehr gewerbliche Flächen.

Landwirtschaftlich genutzte Flächen sollen aber nicht geopfert werden. Welche dann?

Vielleicht weniger Wohnungsbau?

Oder sollen sie der Natur genommen werden?

Vielleicht weniger Fläche für Hochwasserschutz?

Denkt Herr Wüst nicht an kommende Generationen, die auch noch über Flächen für den Anbau von Lebensmitteln oder den Bau von Wohnungen verfügen möchten.

Grund und Boden ist eine der knappsten Ressourcen in NRW. Wir müssen deshalb sehr sorgfältig damit umgehen.

Herr Wüst verlangt „pragmatische Lösungen“.

Es reicht nicht, „pragmatische Lösungen“ zu verlangen; Lösungen müssen entwickelt und aufgezeigt werden.

Aber genau das ist Herr Wüst noch schuldig geblieben.

Verantwortungsvolle Politik sieht anders aus.

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